Hervey Bay – Byron Bay – Port Macquarie

01.04. – 02.04. Hervey Bay

Wir sind wiederum sehr früh aufgestanden um möglichst am Stück nach Hervey Bay zu gelangen, was uns nach 5 Stunden auch gelungen ist. Das Städtchen liegt an einer Bucht, mit einer traumhaften Landschaft. Von hier aus kann man zwischen Juli und November Walbeobachtungen machen.

Hier merkt man zum ersten mal, dass es in Richtung Süden immer kühler wird. Eigentlich wollten wir einen Ausflug auf Fraser Island machen, jedoch hätte uns das einen ganzen Tag gekostet. Zudem sind wir müde vom vielen Camperfahren, daher haben wir uns kurzfristig entschlossen einen Ruhetag einzulegen. Dafür müssen wir am darauffolgenden Tag, ca. 500 KM am Stück weiter nach Süden fahren, damit wir im Zeitplan bleiben. Nach einem Badenachmittag am Strand, bin ich (Olle) noch 10 KM im Sonnenuntergang am Strand laufen gegangen. Das ist wirklich auch ein sehr schönes Erlebnis. Danach gingen wir in einem lokalen Restaurant essen. Das Essen war nicht schlecht, jedoch machen die Aussies so grosse Portionen und überkochen das Essen, das einem der Appetit wieder vergeht, 😦 Auf der anderen Seite muss man Ihnen zugestehen, dass der lokale Merlot wirklich sehr gut und günstig ist. Respekt.

03.04. Byron Bay

Da wir Brisbane ausgelassen haben, sind wir direkt via Goldcoast, Sunshinecoast weiter nach Byron Bay gefahren, eine Art Las Palmas de Mallorca der Aussies. Viel Party, Bumbum und Rucksacktouris kombiniert mit Hippis (inkl. VW-Bus und Peacezeichen auf den Scheiben, Blumenkinder in bunten Kleider und Männer mit seeeeehr langen Haaren). Eine lustige Kombination, 🙂 Nachdem wir unseren Platz in Empfang nahmen, sind wir ans Meer gegangen. Hier fängt langsam das Surfmekka an. Die Wellen sind dementsprechend vorhanden. Was sich auch bemerkbar macht, ist umso näher man in Richtung Süden bzw. Arktis kommt, umso frischer, windiger und kälter wird es. Per Zufall haben wir entdeckt, dass es wunderschöne Vulkansteine am Strand hat, also sind wir mit den Kindern baden und vorallem Steine suchen gegangen. Nach dem Duschen sind wir los gelaufen und haben einen wunderschönen Spielplatz direkt am Strand entdeckt. Und wie es der Zufall will noch einen super Italiener gegenüber, 🙂 Nach tagelangem improvisieren im Camper, haben wir uns dazu entsschlossen dort einzukehren und ein gutes Essen mit Wein zu geniessen. War sehr lecker!

Mit vollem Bauch sind wir zu unserem Camper zurückgekehrt, in der Hoffnung auf eine gute Mütze Schlaf. FALSCH: Die Strassenlaterne direkt bei unserem Fenster, machte die Nacht zum Tage, untermauert mit partymachenden Hippis bei dröhnenden Bässen. So waren wir wach und entsprechend tiefenentspannt in den neunen Tag gestartet. 😦

04.04. Port Macquarie

Wir haben uns kurzerhand umentschieden und Coffs Harbour und die „Big Banana“ (die grösste Betonbanane der Welt – als Wahrzeichen für den hiesigen Bananenindustrie) im vorbeifahren gesehen und sind direkt weiter nach Port Macquarie gefahren, wo wir unseren Platz bei kühlen Temperaturen entgegen nahmen. Entsprechend sind ale Familienmitglieder ein bisschen genervt und müde vom Vorabend. Nach knapp 3000 gefahrenen Kilometer in so kurzer Zeit sind die Batterien langsam leer. Mit diesem Wissen und der Tatsache, dass uns in Neuseeland ebenfalls ein Campingabenteuer erwartet, wollen wir lieber drei Nächte in Sydney verbringen als noch weiter im Camper zu bleiben. Das ist der Hauptgrund, der andere ist sicherlich auch, dass wir von Sydney einfach mehr sehen wollen. Z.B. den Sydney Zoo, da dieser (vom hören sagen) traumhaft sei und sich auf einer Insel befindet. Auch wollen wir noch die Sehenswürdigkeiten wie die Oper oder den Bondaybeach sehen.

Port Macquarie liegt an einer Flussmündung bzw. direkt am Meer und soll einer der östlichsten Punkte Australiens sein. Nachdem wir uns lange Kleider angezogen haben, sind wir noch auf den Spielplatz gegangen und an der Promenade entlang ins Städtchen geschlendert. Was sehr beeindruckend ist, sind die Steine welche den Weg zum Fluss abgrenzen: Alle Steine sind bemalt, sogar teilweise mit richtigen Kunstwerken versehen oder Gedichte geziert.

Nach einem guten Nachtessen, sind wir früh schlafen gegangen, im Wissen dass wir nun nochmals 410 KM fahren müssen und das Wohnmobil vor 16:30 Uhr in Sydney abgeben müssen.

2 Kommentare zu „Hervey Bay – Byron Bay – Port Macquarie

Hinterlasse eine Antwort zu Admin Antwort abbrechen