Tahiti – Raiatea – Taha’a

20.04. bzw. 19.04. Tahiti > Wir überqueren die Datumsgrenze nach hinten und gewinnen einen Tag dazu. Wir fliegen am 20.4. in Auckland ab und kommen m 19.4. auf Tahiti an. SO COOL 🙂

Um 6.30 Uhr wurden wir im Hotel abgeholt und fuhren zum Flughafen. Dort checkten wir wiederum ein (diesmal ohne Problem) und fliegen nach Papetee (Tahiti), ab in die Südsee. Jupi, wir freuen uns riesig und sind gespannt was uns erwartet. Im Verlaufe des Nachmittags sind wir gelandet und wurden mit Blumenkränzen, Musik und tanzenden Menschen empfangen. Während des Landeanflugs, kam es Deven in den Sinn, dass er auf die Toillette muss, 😦 Die Dame schickte Tabea und Deven wieder zurück an den Platz. Mami improvisierte: Petflasche hin und hoppla, Geschäft erledigt (ich glaube die Sitznachbarn haben uns beobachtet). hihihi…

Es ist noch ziemlich cool, sich wieder mal auf Französisch zu unterhalten und wir können unsere Sprachkenntnisse auffrischen, 🙂 Es wurde schnell klar, das Meer bzw. die Natur hier, ist das abolute Maximum, einfach traumhaft schön, wie sich die Wellen in der Brandung hinunterbrechen und das in allen Farbtönen die es so gibt, welche man so zum Meer assoziert. Auch die Temperaturen liegen wieder im tropischen Bereich. Ahhhhh, einfach herlich. Wir sind jedoch dermassen müde, dass wir nur kurz in den Pool hüpfen, baden, duschen und Essen usw. Da wir morgen NOCHMALS früh raus müssen, den wir fliegen nun an unsere Wunschdestination, worauf wir uns seit Jahren freuen. 🙂

20.04. Raiatea – Taha’a

Heute morgen mussten wir wieder um 05:45 Uhr aufstehen, damit wir um 08:00 Uhr unseren Flug nach Raiatea – Bora Bora kriegen. Kurz zur Erklärung, wir wussten es auch nicht: Französisch Polynesien besteht ja aus sehr vielen Inseln. Es gibt Hauptinseln, deren Namen teilweise das ganze Atoll und daher die Nachbarinseln umfasst. Die grössten drei Inselgruppen sind: Tahiti, Bora Bora und Raiatea.

Wir sind mit einem kleinen hübschen Proppelerflugzeug, 🙂 von Tahiti nach Raiatea geflogen (die Nachbarinseln von Bora Bora). Von dort aus, sind wir mit dem Resortschiff abgeholt worden, welches uns nach Taha’a brachte. Diese kleine Inselgruppe liegt zwischen Bora Bora und Raiatea. Leute, wir sind da angekommen und einfach: WOW! So was schönes haben wir noch nie, wirklich noch nie gesehen, wir sind einfach sprachlos und staunen mit offenem Mund. Wir wurden von Blumenmädchen bzw. Kränzen und Umhängen empfangen worden. Es ist echt noch viel schöner als auf den ganzen Postkarten und in den Hochglanzmagazinen. Einfach nur die Wucht!

Wir sind auf einem Holzsteg im Riff angekommen. Türkisblaues Wasser und weisser Sand, unglaublich. Zur linken Seite ein Fischschwarm und zur rechten Seite Babyhaie im saichten Wasser, welche wirklich süss sind. Dann wunderschöne Krebse usw. Da kommt man aus dem Schwärmen nicht heraus.

Dann wurden wir nett empfangen und vom Hoteldirektor begrüsst, welcher ein netter Franzose ist. Ach, fast hätten wir es vergessen: Es ist ja eine französische Kolonie und es macht Spass, wieder mal auf Französisch zu sprechen.

Wir haben eine Royal Beach Villa im Resorts. Als wir unser Heim in Empfang nahmen, blieb uns die Spucke wirklich im Hals stecken. Das Maximum, mehr kann man dazu nicht sagen: ein aus vier Teilen verschachteltes Bungalow, mit eigenem Pool, zwei Badezimmer und WC’s und direkt am Strand. Weiter unten zeigen wir Euch die Aussicht aus unserem Schlafzimmer. Völlig von den Socken, haben wir in den Chillmodus umgeschaltet und geniesen es auf ganzer Linie.

Auch das Abendessen ist der absolute Wahnsinn und bezahlbar. 🙂 Wir sind wirklich happy. Die Kinder den ganzen Nachmittag im Pool und Mami hatte ein paar Freudentränchen in den Augen.

Mehr als das können wir zum heutigen Tag nicht sagen. Einfach nur perfekt. Besser geht es nicht! Sweet dreams.

21.04.
Eigentlich war für heute Tauchen auf dem Programm, welches wir aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse aber leider absagen mussten. So mussten wir improvisieren und ein Alternativprogramm gestalten, welches aus Poolbaden, Spielen etc bestand. Da wir hier nur an zwei Locations (Rezeption und Restaurant) Internetzugang haben (und auch noch einen sehr langsamen und instabilen), haben wir uns bei einem Hotspot für 2h eingenistet 🙂 Anschliessend haben wir unsere kommenden Tage hier geplant. Hier noch eine Anmerkung: Das Resort bzw. die Insel wo wir uns befinden, gehört zur Provinz Taha’a und heisst Tautau.

Mami und Papi gönnten sich im SPA an der Lagune eine Massage, that’s it. Wir haben auch ein paar andere Gäste kennengelernt und beobachtet. Das ist immer spannend. Wir haben den Schweizer Botschafter der Marschall Inseln und seine Frau, eine Apothekerin aus ZÜRICH (heul) kennen gelernt. Und dann noch ein paar andere Gäste. Kurz mal ein Zwischenquatsch ist OK, aber auf Smalltalk hat Papi eben genau keine Lust, vor allem haben wir Schweizer die schlechte Eigenschaft, immer was zu mäkeln oder zu kritisieren.

Hier wird natürlich noch grosses Business mit Perlen gemacht und so habe ich (Olle) mir erklären lassen wie das funktioniert (von einer angenehmen älteren Dame, welche das Perlenbusiness hier managt). Das ist wirklich noch interessant wie die Qualität und der Preis definiert werden. Es gibt so wie ich es mitbekommen habe vier Kategorien, welche das bestimmen: Form, Glanz, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit (Einschlüsse usw.). Da kann man für ein paar Klunker schnell mal 30’000.- bis 50’000.- CHF hinblättern. Papi fragt sich für was? Ihr wisst schon, dass wir bei einer Perle eigentlich von verkaltem Kot einer Muschel reden?! hihihihihihi

Nach einem frühen Nachtessen, sind wir früh zu Bett gegangen. Mehr kann man zum heutigen Tag eigentlich nicht erzählen.

23.04.
Heute morgen ging ich (Olle) zwischen Taha’a und Bora-Bora in einer Lagune tauchen, da man nicht auf die Aussenseite des Riffs konnte (zu hoher Wellengang). Mal im Wasser war alles gut, jedoch kippte das Wetter und die See. Somit verschlechterte sich die Sicht sehr schnell. Jedoch hält die Südsee was sie verspricht. Da schwimmt man wirklich in einem Aquarium und sieht so allerlei 🙂 Leider kam wieder der Regen und der Wind dazu, was zu einem hohen Wellengang führte und wir mussten abbrechen, da es einfach nichts mehr gebracht hätte und das Aufpicken mit dem Boot war wirklich eine mühsame Geschichte. So musste ich 10 Minuten an der Wasseroberfläche bei 2-3m Wellen und Regen in der Strömung verharen, bis ich wieder ins Boot steigen konnte.

So fuhren wir zurück. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Wassertaxi nach Taha’a rüber und machten eine Inselrundfahrt. U.a. besuchten wir eine Vanillefarm, wo uns etwas über die Entstehung und Verarbeitung erzählt wurde. Danach wurden wir zu einem Vanilleshop gefahren, ach was für ein Zufall. Es nervt teilweise schon, wie das Thema Tourismus auch hier schon voll ausgeschlachtet wird.

Gott sei Dank, hat es entlich aufgehört zu regnen und die Sonne zeigt sich. Dann kann man hier doch einiges machen, andernfalls führt es sehr schnell zu Langeweile bei Jung wie Alt. 🙂 Die Landschaft und das Südssefeeling sind schon der Hammer und wir kommen auch hier in den Genuss der Schönheit unseres Planeten: Buchten, Lagunen, Palmen, Inseln, Strand usw. Nach zwei Zwischenstops fuhren wir zurück zum Hafen und von da aus zurück nach Tautau. Nach einem gemütlichen Frühabend bei Baden, Spielen und Sport gingen wir Abendessen und Rhea und Papi gönnten sich alleine noch ein Dessert. Natrürlich haben wir den anderen zwei auch was mitgebracht. 🙂

Aktuell sind wir eine eher ruhigere Truppe (ausser die Kinder, welche gleich für vier reden..hihi). Scherz bei Seite: Wir merken einfach, dass wir nun seit geraumer Zeit keine freie Minute für uns alleine oder zu zweit haben, das müssen wir auch ehrlich zugeben. Jedoch geht es besser als wir zuerst angenommen haben. So gingen dann alle glücklich zu Bett.

24.04. bis 26.04.

Da es so oft geregnet hat und wir deshalb nicht tauchen und schnorcheln gehen konnten, musste eine Alternative her. Olle hatte die super Idee sich tätowieren zu lassen. Wir haben viele Maoris gesehen mit ganz schönen Tattoos. Also haben wir übers Hotel einen der besten Tätowierer der Region organisieren können.  Am Sonntag und Montag besuchte er uns auf Tautau. Ein total cooler Typ, welcher sein Handwerk echt im Griff hat. Olle liess sein linkes Bein verschönern und Tabea war so begeistert, dass sie sich doch tatsächlich ihr erstes Tattoo stechen liess…. 😉 Jedes Zeichen hat eine Bedeutung, wie z.B. Kinder, Familie, Schutz, Kraft, Ausdauer etc. So erzählt jedes Tattoo die eigene Geschichte….

Die letzten zwei Tage hat das Wetter dann doch noch umgeschlagen: Sonnenschein und viel Wärme. Wir haben dies noch mal so richtig genossen, gaaanz gemütlich.

An unserem letzten Abend gab es noch ein Grillbuffet am Strand und Pool bzw. im Sand, begleitet von einer tollen Musikband und zum Abschied hat uns eine der Angestellten, einen Tanz vorgeführt à la Hula Hula, 🙂 War wirklich schön und speziell zum Zuschauen. Wir hatten es sehr gut untereinander, da wir mittlerweile alle tiefenentspannt sind, 🙂

Leider müssen wir morgen schon wieder abreisen und es geht in Richtung L.A., unser letzten Halt vor der Heimreise.

27.04.

Nun ist unser letzter Tag hier angebrochen, bei knallblauem Himmel und wunderschönen Temperaturen. Nach dem Frühstück haben wir uns nochmals ein Bad im Pool und Meer gegönnt und unsere sieben(-hundert) Sachen gepackt. Danach haben wir uns noch kurz hingelegt, da wir wissen, dass es nochmals anstrengend und mühsam wird.

Wir gehen mit einem lachenden und weinenden Auge: Einerseits schade wieder abzureisen, andererseits sind die Möglichkeiten sehr limitiert, wenn das Wetter hier nicht mitspielt. 🙂

Nach erfolgtem Check-Out wurden wir mit dem Boot abgeholt, welches uns von Tautau, an er Küste Taha’a entlang nach Raiatea zum Flughafen bringt. Es ist einfach unglaublich schön hier uns wir ziehen uns nochmals die ganze Schönheit der Südsee rein. Plötzlich zupft es am Bein: „Papi, ich muess Bisi!“ Oh oh, natürlich hatte es auf dem Boot keine Toilette und wir waren Mitten auf dem Meer. Zum Glück gibt es Pet-Flaschen.

Es war schon Abend und wir mussten einchecken. diesmal hatten wir Glück und Pech: wegen dem Übergewicht haben sie nichts gesagt, jedoch konnten wir nur bis Tahiti einchecken und müssen dort die ganze Leier nochmals durchziehen für den Flug nach Los Angeles, bähhhh.

Der Flug von Raiatea nach Tahiti erfolgte via Zwischenlandung in Huaine. Für Papi der blanke Horror. Echt jetzt: der Pilot war glaube ich leicht angesäuselt. Nur mein (Olle) Banknachbar konnte mich beruhigen: „Das sind Militärpiloten und das Flugzeug ist so klein, dass es auch ohne Propeller nicht abstürzt (danke für die tolle Ermutigung).“ Dann hat er wieder beschleunigt, hochgezogen und im Sturzflug runter usw. Grrrr. Und zur Krönung konnte er im ersten Anlauf nicht Landen und musste nochmals durchstarten. Der Typ hat während der ganzen Zeit das Fahrwerk nicht hochgezogen????? Warum auch, keine Ahnung! Wahrscheinlich hat er es vergessen.

Endlich in Tahiti angekommen, mussten wir im Turbo nochmals einchecken, den Zoll durchlaufen, das Taxi schnappen und ins Intercontinental Hotel in Papeete fahren, damit wir vor dem Abflug noch was Anständiges essen konnten. Der Flug ging um 23:00 und wir mussten um 22.15 da sein fürs Boarding. Gesagt getan, aber es war schlussendlich doch stressig. Dann mussten wir nochmals Geld wechseln um das Taxi zu bezahlen etc.

Nahezu pünktlich starteten wir. Leider hatte es auch auf diesem Nachtflug nach LA relativ viele Turbulenzen und Papi hat keine, wirklich keine Minute geschlafen. Die Kinder haben tief und fest geschlafen, Mami teilweise auch. Mit 3h Zeitverschiebung und nach knapp 8h sind wir dann in LA gelandet.

Ein Kommentar zu „Tahiti – Raiatea – Taha’a

  1. Hallihallo

    Geniesst es – vor allem die Wärme!!!
    In der Schweiz schneit es bis auf 600 m! Es ist kalt Brrrrr…
    Hoffentlich wird es bis zum Wochenende wieder etwas wärmer.
    Liebs Grüessli
    Jeannette

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