Singapore, 20. – 22.3.16

Mit viel Neugier und der Frage: „Was tun wir uns hier eigentlich an“ – sind wir nach 12.5h Flugzeit in Singapore gelandet. Als erstes mussten wir uns der „Winterklamotten“ entledigen, da wir hier bei Sonnenschein und einem schönen Windchen, 32°C haben. Um 18:00 Uhr lokale Zeit (11:00 Uhr MEZ) angekommen, haben wir das Glück, den Sonnenuntergang an der Skyline aus der ersten Reihe zu erleben, hoch über der Marina Bay.

Der Anblick ist einfach atemberaubend und grenzenlos schön. Ein Traum wird wahr… Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben, krallten wir uns völlig übermüdet ein Taxi, welches uns an den Lau Pa Sat brachte. Hier wird kurzerhand die Strasse ab 19.00 Uhr gesperrt und ein Markt öffnet seine Tore, mit vielen Tischgrills und lokalen Spezialitäten. Eigentlich wollten wir noch auf den „Fire“, das Riesenrad in der Bucht, von welchem man über 35 min. die schönste Aussicht hat. Leider haben uns die Kräfte verlassen und wir haben uns entschlossen doch lieber zurück ins Hotel zu gehen. Ist ja doch schon 23:00 Uhr hier…..

Rhea’s Favorit: Das Riesenrad und der plain rice

Deven’s Favorit: der Hotellift aus Glas

Welcome to Singaporte Airport
Welcome to Singapore Airport

 

Marina Bay
Marina Bay

 

Marina Bay by night
Marina Bay by night

 

La Pa
Lau Pa Sat

 

Unsere erstes Dinner in Singapore
Unser erstes Dinner in Singapore

 

Das Hotel ist aber hoch ;-)
Das Hotel ist aber hoch 😉

 

DAY 2

Nachdem wir kurzerhand einen Guide und ein Fahrzeug organisiert haben, ging es zuerst nach Chinatown und Little India, wo sich kurzerhand die ganze Familie Henna Tattoos malen lies.

Wir haben viel gelernt: es gibt vier Hauptreligionen, Singapore ist erst seit den 60-er Jahren unabhängig und nun ist uns auch klar, warum hier die Kriminalitätsrate so tief ist wie nirgendwo: Waffen sind verboten, für Drogenkonsum und Mord gibt es die Todesstrafe durch erhängen, ABER zuerst muss man noch ein paar Jahre im Gefängnis absitzen. Für unsittliches Verhalten, z.B. für sprayen eines Graffitis, gibt es 20 Peitschenhiebe (das ist kein Witz, wir haben extra nachgefragt).

Anschliessend haben wir uns dazu entschlossen in den Zoo zu fahren, da alle Welt davon redet, dass es der schönste und grösste  Zoo der Welt ist. Und Leute, er ist es wirklich! Man sieht kein Gehege oder Käfig. Sämtliche Tiere sind in Freilaufanlagen UND man kann einige Tierarten mit dem Wärter füttern: Giraffen, Nashörner usw.

Was uns sehr beeindruckt hat, war die Eisbärenanlage: unten halb Aquarium und oben eisige Stimmung (die haben einen echten Eisblock in der Mitte, welcher permanent runter gekühlt wird). Es ist sehr beeindruckend einem solchen Tier beim schwimmen zu zusehen. Aber braucht es wirklich einen Eisbär im warmen Singapore?

Danach gab es Mami-Time. Ich (Olle) bin mit den Kindern zum besagten Riesenrad gefahren (es heisst übrigens NICHT Fire sonder FLYER, :)). Anschliessend ging es über die F1-Rennstrecke zu Fuss zurück ins Hotel. Manche nennen dies therapeutisches Laufen. 🙂

Kleine Randgeschichte zu Tag 2: Wir haben uns ein Taxi genommen um ins PS Café essen zu gehen (was der absolute Hammer war). Leider kamen wir ein bisschen zu spät, da unser Taxichauffeur über eine Bodenschwelle fuhr und plötzlich ein Reifen platt war. Was nun?

Der Typ kannte nichts! Er fuhr mit 40 Km/h einfach weiter, bis wir am Ziel waren. Tabea kam ein bisschen ins Schwitzen, 🙂 Olle aber auch (hihihi)

 

DAY 3

Wir hatten uns nochmals viel vorgenommen. Am Morgen ging es in die Universal Studios, wo wir uns Fastlanepasses organisiert haben. Das lohnt sich hier wirklich: wir mussten bei keiner Bahn anstehen und konnten einfach durchmarschieren! Wir waren auf nahezu allen Bahnen und man glaubt es kaum: beide Kinder waren auf nahezu allen 8-er Bahnen, ausser auf der ganz Grossen.

Hier konnte ich (Olle) ein Highlight einfahren: Eine Bahn, auf welcher man nur hängt, über mehrere Loopings geht und dann noch durch den Korkenzieher fährt, welcher 3*360° Drehungen beinhaltet. Mit Essen und Bier nicht empfehlenswert.

Anschliessend gingen wir direkt ins Aquarium. Ein sehr grosses und schönes Aquarium, mit nahezu allem was es in der Unterwasserwelt so gibt (ausser Wale, wäre ein bisschen schwierig vom Platz her, 🙂 und bedenklich vom Tierschutz her.)

Danach sausten wir ins Hotel um unser Gepäck zu holen und gleich weiter zum Flughafen. Hier nahmen wir den Nachtflug nach Brisbane, wo wir nun angekommen sind und auf unseren Anschlussflug nach Hamilton Island warten.

Eine kleine Randgeschichte: Neben uns im Flugzeug sass ein Mann, welcher im Schlaf plötzlich schreite und völlig verwirrt herumlief. Der Chef de Cabine bat mich (Olle) nach vorn. Wo ich bei offener Pilotenkabine im Beisein eines Tigers gefragt wurde, ob alles OK sei. Jetzt fragt ihr euch was ein Tiger ist? Das ist in der Regel ein Polizist von der Flugpolizei. Als der seltsame Nachbar dann sein Gepäck entgegennahm, war uns klar wieso er sich so verhielt. Er war ein Soldat. ;-(

Leider kamen wir also nicht wirklich zum Schlafen, im Gegensatz zu unseren Kindern, die friedlich schlummerten und so gar nichts mitbekamen. Zudem gab es noch einen sehr lauten Schnarcher an Board! (und diesmal war’s mal nicht Olle, hihihi)

In Brisbane angekommen ging ich (Olle) natürlich auf direktem Weg rauchen, wie immer. Dort traf ich ein junges Paar. Sie haben mich gefragt, woher ich komme. Als ich zurückfragte, schauten sie mich mit einem traurigen Lächeln an und sagten mir, sie seien aus Brüssel. In diesem Moment war ich einfach sprachlos. Natürlich habe ich sie auf die aktuellen schrecklichen Ereignisse angesprochen. Ihr Flugzeug hob ab, als es knallte und die Rauchwolken aufstiegen. Danach habe ich ihnen mein Mitleid ausgesprochen. Da sagt mir der Mann im vollen ernst: als die ersten Anschläge in Brüssel waren, sassen sie auf der anderen Strassenseite des Kaffees (wo sich die Explosion ereignete), am essen gewesen.

Er weiss nicht wie viele Überstunden sein Schutzengel macht. Der Spruch von Steve Jobs hat was: „Lebe jeden Tag als ob es Dein letzter ist!“

Nun freuen wir uns auf ein paar Tage Entspannung, da es doch sehr stressig war. 🙂 Wir sind gespannt und Neugierig was uns auf Hamilton und Hayman Island erwartet.

8 Kommentare zu „Singapore, 20. – 22.3.16

    1. Hallo SH

      Mir gän uns mieh. Frage: Sind Ihr uss Taiwan zrugg? Hesch Du mi Message kriegt? Ich ha Kai Netz ka bis gestert, will mir uff Plätz gsi sind, wo kains gha händ.

      Schmutz

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  1. Die Beiträge und Fotos sind sehr interessant und spannend, das Gefühl entsteht, dass man selber ein bisschen mitreist. Herzlichen Dank für Eure Mühe, die Reise zu dokumentieren. Ich freue mich über jeden Eintrag😘 Herzlichst Fränzi

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    1. Hallo SH

      Danke für die Blumen. Habe heute ein paar mal an Dich gedacht, da wir ein paar Sachen gesehen haben, welche Dir gefallen würden. z.B. ein Bahnhofspark für Verliebte. Da bist Du und Dein Schatz uns in den Sinn gekommen, als Ihr an der Fasi bei uns im Rosshof geschlafen habt.

      Hoffentlich geht es Euch gut und wir vermissen Euch. Schmutz, BH

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  2. Hallo Zusammen
    Zwei Tage fort und schon so viel gesehen, interessanter Beitrag und Super Fotos, vor allem die Henna Tattoos gefallen Sonora und Talissa sehr gut.Daniel und ich haben auch schon sehr viele Zoos auf der ganzen Welt gesehen, in Singapore waren wir aber noch nicht. Brisbane hat einen Wildlife Park, wo man Koalas streicheln und Känguruhs füttern kann, der ist toll für Kinder, Cairns hat auch einen, der ist ein bischen kleiner hat aber noch eine tolle Krokodilshow. Und natürlich der Sydney Taronga Zoo, wo man mit der Fähre hin muss. Bei uns ist es nicht wirklich warm, dementsprechend sind wir auch alle am rumschnudern.So jetzt gehe ich mal ein Ründeli mit dem Hündeli, Guten Flug nach Down Under und BIs Bald. Liebi Grüessli vo uns vier

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    1. Wir geben uns Mühe. Haben viel über Euch Beide geredet, da die Kinder nach E. fragen, 🙂 Übrigens: Tabsi hat hier Deinen Traumann für Dich gefunden. Da ich ja nichts kenne, habe ich ihn gefragt von wo er kommt. Er war als Rucksacktourist nach Australien gereist (er ist Holländer) und hängen geblieben. Er ist Wirt in einem tollen Resti. Und als er am servieren war (bei einer Frauengruppe, bestehend aus ca. 20 Frauen) ist er voll auf die Fres…. geflogen. hihihihihihi

      LG

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